Wien als Tor nach Europa – Kultur, Geschichte und Politik im Spiegel der EU und der deutsch-österreichischen Beziehungen
Zentrum des Habsburgerreichs und Schmelztiegel der europäischen Integration
Wien ist mehr als nur die Hauptstadt Österreichs – die Stadt an der Donau gilt seit Jahrhunderten als Schmelztiegel europäischer Geschichte, Kultur und Politik. Auf unserer Bildungsreise entdecken wir Wien als ehemalige Residenzstadt des Habsburgerreiches und Zentrum eines Vielvölkerstaates, dessen Erbe bis heute das Selbstverständnis Mitteleuropas prägt und für die europäische Integration bedeutsam ist. Die Tradition lebt in Wien nicht nur in repräsentativen Bauwerken, Plätzen, Denkmälern fort, sondern auch in Kunst und Kultur und im kollektiven Bewusstsein seiner Bewohnerinnen und Bewohnern. An der Hofburg und einigen weiteren Stellen der Stadt begeben wir uns auf Spurensuche, die uns immer wieder zu politischen und sozialen Aspekten des heutigen Wien führt.
Wien und Österreich heute
Bei internationalen Vergleichen belegt Wien in puncto „Lebensqualität in Großstädten“ regel-mäßig einen der vordersten Plätze. Wie gut lebt es sich also in Wien? Der soziale Wohnungsbau beispielsweise gilt als vorbildlich. Seinen Anfang nahm er – nach dem Ende der Monarchie – in den 1920er Jahren unter der sozialdemokratisch geführten Verwaltung, und die damals errichteten großen Wohnanlagen erfüllen bis heute ihren Zweck. Weitere Themen wie soziale Gerechtigkeit und der Umgang mit Vielfalt regen zum Vergleich mit aktuellen Herausforderungen in Deutschland und Europa an. Darüber hinaus lernen wir Wien mit seiner Funktion als internationale Drehscheibe kennen: Als Sitz der UNO und der OSZE zeigt die Stadt ihre Rolle im Gefüge der Europäischen Union und im Dialog zwischen Ost und West.
Bitte lesen Sie die weiterführende Reiseinformation; bei offenen Fragen schauen Sie bitte bei den FAQ nach (beides im Download-Bereich s. unten).
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