Das queere Berlin entdecken – eine andere Reise durch die Hauptstadt
Queeres Berlin: Heute und gestern
Berlin gilt für Viele als die queere Stadt der Bundesrepublik – mit der größten Subkultur, der vielfältigsten Szene und den politischsten queeren Positionen. Auch international zählt Berlin zu den LGBTQ+-freundlichsten Städten der Welt und ist Zufluchtsort für queere Menschen, die in ihren Heimatländern mit Homosexuellen- und Transfeindlichkeit konfrontiert werden.
Doch das ist kein Zufall, sondern Ergebnis zahlreicher „erster Male“: Berlin ist die Geburts-stätte des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (WhK) – der weltweit ersten Organi-sation, die sich für die Entkriminalisierung von Homosexualität einsetzte, in den 1970er Jahren nahm Berlin eine zentrale Rolle ein und mit dem Schwulen Museum wurde 1985 in Berlin das erste Museum gegründet, welches queerer Geschichtet gewidmet ist.
Auf unserer Reise wollen wir diese und andere historischen Meilensteine erkunden und die wechselvolle Geschichte des queeren Lebens in der Hauptstadt kennenlernen.
Wie steht es aktuell um die Gleichstellung?
Aber auch in Berlin gibt es in den vergangenen Jahren einen kontinuierlichen Anstieg gewalttätiger Übergriffe auf queere Personen. Wo stehen wir also wirklich in Sachen Gleichstellung und Akzeptanz queerer Menschen? Was haben wir erreicht, wo sind Rückschritte erkennbar und was ist noch zu tun ? Berlin ist wie ein Brennglas, das die gesellschaftlichen Widersprüche in Richtung Repression und Emanzipation gut zeigt. Hierüber wollen wir uns mit verschiedenen Protagonist*innen und Akteur*innen austauschen, die das queere Leben in Berlin und Deutschland (mit-) gestalten, und ins Gespräch kommen.
Das erwartet Sie:
Erkundung historischer Orte und Meilensteine der queeren Bewegung Besuch und Austausch mit verschiedenen Initiativen und Projekten der queeren Szene Gespräche mit Verantwortlichen aus Politik und Zivilgesellschaft