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Armenien im Wandel

Armenien – klein, aber oho!

Armenien ist ein Land von beeindruckender Geschichte und Kultur im Spannungsfeld zwischen Europa und Asien. Gerade mal so groß wie Brandenburg, ist die Republik ein Binnenstaat im Kaukasus mit einer Bevölkerung von ca. 3 Mio. Menschen. Als ehemalige Sowjetrepublik, die 1991 ihre Eigenständigkeit erlangte, hat Armenien mit den typischen Problemen postsowjetischer Staaten zu kämpfen, doch zwischen Korruption und Misswirtschaft sucht die armenische Gesellschaft nach Demokratisierung und der Bewahrung ihrer kulturellen Identität: So führt Sie unsere Bildungsreise z.B. zu historischen Stätten wie dem Genozid-Memorial Tsitsernakaberd und der Kathedrale in Edschmiadsin (UNESCO-Weltkulturerbe), die wichtige Symbole der armenischen Identität sind.

Historische und politische Konflikte

Armeniens Geschichte ist geprägt von geopolitischen Konflikten, die bis heute nachwirken. Das angespannte Verhältnis zur Türkei, die den Völkermord an den Armenier*innen im Ersten Weltkrieg nicht anerkennt, und der jahrzehntelange Konflikt mit Aserbaidschan um Bergkarabach, der mit dem Abzug der armenischen Bevölkerung zu einem (vorläufigen?) Ende gekommen ist, belasten die Region.

Aktuelle Herausforderungen

In der Hauptstadt Jerewan tauchen wir tief in die gesellschaftspolitische Lage Armeniens ein. Vorträge und Diskussionen mit lokalen Akteur*innen bieten Einblicke in die Herausforderungen des Landes, seine geopolitische Bedeutung für Europa und die Beziehungen zur Europäischen Union.

Neben den politischen Aspekten bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die armenische Kultur, ihre Küche und die herzliche Gastfreundschaft der Menschen dort zu erleben.

Bitte lesen Sie die weiterführende Reiseinformation; bei offenen Fragen schauen Sie bitte bei den FAQ nach (beides im Download-Bereich s. unten).